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Saudade (0,5 l)

Muhr, Dorli

fruchtig-mineralischer Likörwein

Für Saudade werden die Trauben extrem spät in hochreifem bis überreifem Zustand geerntet. Die Trauben werden fussgestampft und mazerieren etwa fünf Tage lang im Bottich. Natürliche Gärung, keine Reinzuchthefen. Wenn der Restzuckergehalt auf etwa 80 bis 100 g gesunken ist, werden die Trauben in einer  kleinen Holzkorbpresse vorsichtig gepresst. Zum abfließenden Wein kommt sofort Weinbrand von Hans Reisetbauer. Diese Zugabe von Weinbrand verhindert, dass die Hefen den noch restlichen Zucker im Wein weiter vergären. Der Wein bleibt süß, gleichzeitig steigt der Alkohol.

Gefertigt wie Portwein, darf diese Bezeichnung in Österreich aber nicht tragen. Limitiert auf 2.000 Flaschen.
Gefüllt 2026.

Saudade ist ein portugiesisches Wort, das einen Gemütszustand beschreibt, der Sehnsucht, Melancholie, Heimweh und Fernweh beinhaltet. Der Name ist eine Hommage an die portugiesischen Portweine.

Nährwerte und Zutaten:

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[78,00 €/l]
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Fakten

Alkohol
18,0 % vol.

Restzucker
50,0 g/l

Süßegrad
trocken

Säure
5,0 g/l

Allergiehinweis
enthält Sulfite

Füllmenge
0,5 l

Weinregion
Carnuntum

Produzent
Weingut Dorli Muhr
Kirchengasse 24
2472 Prellenkirchen / Österreich
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Rebsorte
Blaufränkisch

vegan

Artikelnr.
1782

Speiseempfehlung

Blauschimmelkäse, Bitterschokolade, Dessert mit Chili

Die Sehnsucht nach eigener Produktion, die der Bauerntochter Dorli Muhr im Blut lag, führte dazu, dass sie die brachliegende Parzelle der Familie am Spitzerberg 1995 wieder auspflanzte. Gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann Dirk van der Niepoort begann Dorli Muhr im Jahr 2002 mit der Weinproduktion. Auf der Suche nach Perfektion und maximaler Finesse, bemühte sich Dorli Muhr, neben dem familieneigenen Weingarten auch andere Parzellen zu erwerben, sodass das Weingut Muhr-van der Niepoort kontinuierlich wuchs und sich jedes Jahr quantitativ wie qualitativ steigerte. Zehn Jahre nachdem die Ehe zwischen Muhr und Niepoort geschieden worden war, trennte man sich auch wirtschaftlich. Dorli Muhr übernahm die Anteile von Dirk Niepoort und führt das Weingut seit 2019 unter ihrem Namen weiter.

Im Keller wird altmodisch und puristisch gearbeitet. Mit viel Feingefühl und Akribie vinifiziert Kellermeister Lukas Brandstätter, was auf dem Spitzerberg gewachsen ist. Die Weine reifen rund 20 Monate im Holzfass, wobei ganz bewusst auf den Einsatz von Barriques und neuem Holz verzichtet wird. Die Weine lagern in alten Fässern aus Eichenholz und oft auch aus Akazienholz. Ganz wie vor 100 Jahren. Die Füllung der Weine erfolgt großteils ohne Filtration.

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